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Herbst 2015

 

So, der heiße Sommer ist vorbei. Viele Hunde sprühen, bei den kühleren Temperaturen, über vor Energie. Sie fordern uns jetzt wieder mehr.

 

Achtung: Welpen und oft auch Junghunde jagen den fliegenden Blättern nach, vergessen die gute Erziehung und hüpfen auch mal auf die Straße!

 

Hunde reagieren bei Dunkelheit und Dämmerung anders, sind wachsamer.

Wild steht früh und abends oft im Feld und der Hund sieht bei Dunkelheit und in der Dämmerung wesentlich besser als der Mensch - es wäre seine gedachte Jagdzeit.Sein Sichtfeld ist größer, die Fähigkeit des Bewegungssehens ausgeprägter.

 

Sinnvoll sind Blink-Halsbänder bzw. Reflektoren für entgegenkommende Mitmenschen. Es ist für viele Menschen angenehmer nicht plötzlich vor einem Hund zu stehen und wir können unseren Liebling auch besser sehen.

 

Jetzt würde sich ein Deckentraining anbieten...die Zeit der Dreckspatzen beginnt...und da wäre es schön, den Hund da ablegen zu können wo er trocknen kann und sich der Schmutz gut entfernen lässt.

 

Das Pfotenreinigen zu üben ist sicher auch sinnvoll. Es erspart uns Hundebesitzern viel Arbeit und falls Schnee und Eis kommt, können wir, nach dem Spaziergang, bis dorthin problemlos seine Pfoten vom Streusalz reinigen. Belohnen Sie das "Berühren-Dürfen" der Pfote, es ist nicht selbstverständlich, damit eine Gewöhnung stattfinden kann.

 

Sommer 2015

 

Derzeit haben wir, schon für Menschen anstrengende, für Hunde oft gefährliche Temperaturen. Ich empfehle Ihnen den Hund oder die Hunde aktuell gar nicht mehr im Auto warten zu lassen, auch wenn die Fenster geöffnet bleiben und Sie vielleicht nur ein Brot beim Bäcker kaufen wollen. Zurzeit erwärmt sich das Wageninnere rasend schnell über 50°C. Das kann für den Hund tödlich enden.

Unter normalen Umständen können Hunde schon mal 5 Minuten im Auto auf Herrchen oder Frauchen warten. Wichtig ist nur, dass das Wageninnere gut belüftet wird und die Sonne nicht prall auf den metallenen Wartebereich trifft. Suchen Sie sich, wenn möglich, einen Platz im Schatten.

 

Auch macht es bei diesen Temperaturen immer Sinn mit dem Fahrzeug einen Schattenplatz zu suchen, da sich die Hunde sonst zunächst in ein völlig überhitztes Auto begeben müssen. Es kühlt sich nicht so rasch ab, wie man hofft. Für Fahrzeuge und natürlich auch im Haus und sogar unterwegs empfehlen sich bei den derzeitigen Temperaturen geeignete Kühldecken für Hunde. Sie benötigen keine extra Vorbereitungen, sind sofort einsatzbereit und lassen sich genauso gut transportieren.

 

Als kleine Abkühlung für Zwischendurch könnten Sie einen Kong mit Nassfutter befüllen und in den Frierer geben. Als Beschäftigung gefällt dies dem Hund sicher besser als ein Spaziergang in der Mittagshitze, der, aus gegebenem Anlass, nicht sehr empfehlenswert ist.

 

Noch ein kleiner Hinweis. Im Hochsommer ereignen sich immer mal wieder Gewitter mit heftigen Blitzen und lautem Donner. Sollte Ihr Hund oder Ihre Hunde Angst vor einem Gewitter haben, trösten Sie nach Möglichkeit nicht. Das Trösten ist für den Hund das Signal, das es richtig ist, sich zu fürchten. Es bestärkt sein Verhalten und seine Angst steigert sich.

Hier finden Sie mich

Hundeverständnis

Anna-Maria Nürnberger

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